The Secret of Monkey Island (Englisch, auf Deutsch etwa Das Geheimnis der Affeninsel) ist der erste Teil der Videospielreihe Monkey Island, die LucasArts (damals Lucasfilm Games) als Spielentwickler berühmt und dadurch zeitweise zum größten Konkurrenten von Sierra Entertainment auf diesem Sektor machte.
Das Spiel gilt als Klassiker und Meilenstein in der Geschichte der Computerspiele bzw. im Speziellen der Adventures.
Der erste Teil der Spielreihe wurde von den Kritikern weitgehend gut aufgenommen. So beschreibt das Magazin Power Play die Handlung des Spiels als witzig und umfangreich, allerdings sei durch den Umfang des Spiels das Wechseln der Disketten für Spieler ohne Festplatte etwas nervig. Auch die technischen Neuerungen wurden gelobt, die musikalische Untermalung sei passend und stimmungsvoll, die Grafik wurde von Eva Hoogh als „traumhaft“ bezeichnet. Anlässlich des 15. Geburtstags der Spiele-Reihe hebt Christian Schiffer hervor, dass die Rätsel und Charaktere des Spiels sich bis heute ungebrochener Popularität erfreuen würden sowie dass das Spiel bei einigen immer noch als das beste Spiel aller Zeiten gelte.
Auch der zweite Teil wurde größtenteils gelobt. Power Play war beispielsweise der Ansicht, LeChuck’s Revenge sei noch witziger als der Vorgänger, dabei wurde besonders das Zusammentreffen mit den Figuren des ersten Teils hervorgehoben. Außerdem seien die Rätsel auf einem hohen Niveau, die Geschichte interessant und spannend. Die Grafik sei zwar farbenfroher als die des ersten Teils, allerdings gebe es einige Bilder, bei denen sich Details in einem Gewirr bunter Pixel verlieren. Alles, was für die Handlung wichtig sei, sei jedoch problemlos zu erkennen.
Tom Schmidt schreibt in Power Play über den dritten Teil, die Humorqualität schließe an die der ersten Teile an, obwohl während der Beleidigungsgefechte der Wortwitz des ersten Teils fehle. Die Grafik sei nach seiner Meinung zwar zu Beginn verwirrend, aber man gewöhne sich mit der Zeit daran. Weiterhin sei die Spiellänge etwas kurz geraten, was besonders das letzte Kapitel betreffe. Trotzdem sei das Spiel jedoch ein Meilenstein, wie es schon die Vorgänger gewesen seien.
Der Spaßfaktor von Flucht von Monkey Island sei zwar immer noch vorhanden, kritisiert wurde allerdings die Steuerung des Spiels. Diese sei nicht in der Lage, den Komfort der alten Maussteuerung zu ersetzen, nach einiger Zeit könne man sich jedoch daran gewöhnen. Des [15]Weiteren wird die neue 3D-Grafik, wegen der man zunächst befürchten müsse, dass Monkey Island dem Mainstream verfallen wäre, unter anderem als „Skorbut-erregend“ bezeichnet. Die Figuren seien verzerrt, seltsam proportioniert und comicartig verfremdet. Über die Wortwahl in den Dialogen wurde angemerkt, dass sie den Wortwitz der ersten Teile wiederherzustellen versuche, während des Beleidigungsgefechts wirke sie allerdings abermals konstruiert.
Telepolis-Redakteur Christian Schiffer wertete 2006 retrospektiv, dass The Curse of Monkey Island und Flucht von Monkey Island als „ordentliche Adventures“ gälten, die Fangemeinde aber [16] enttäuscht hätten. In einer Umfrage ermittelte PC Games, dass der Grafikstil von The Curse of Monkey Island den Spielern mit Abstand am besten gefiel. Die der 3D-Teile und auch der neuere zweidimensionale Teil [17]Return to Monkey Island fielen stark gegenüber den Vorgängern ab. Der
Fußnoten
- Give it Rauscher/Serles/Pamperl 2012 a try ⬆
- No more lies ⬆
- YesRauscher/Serles/Pamperl 2012, weChester in Crime go ⬆
Bibliographie
Wird erwähnt in Fußnote: [17]
